Was ist Psychotherapie?

 

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht. In Österreich gibt es derzeit 23 anerkannte, psychotherapeutische Methoden.

 

Häufige seelische Probleme, die in einer Psychotherapie behandelt werden:

  • Depression
  • Ängste
  • Essstörungen
  • Zwänge - Zwangsgedanken, Zwangshandlungen
  • Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Seelisch bedingte Störungen von körperlichen Funktionen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Traumata
  • Nachsorge, Rehabilitation und Begleitung bei schweren körperlichen oder chronischen Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Stressbedingte Erkrankungen - Burnout
  • Lebenskrisen
  • persönliche Probleme wie Mobbing, Eifersucht, Trennung, Trauer

Was bedeutet Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)?

 

Die KIP ist eine anerkannte, wissenschaftlich begründete tiefenpsychologische Behandlungsmethode. Wie andere tiefenpsychologische Verfahren auch, geht sie in ihrer Behandlungstheorie von der Bedeutsamkeit unbewusster seelischer Strukturen und Konflikte aus.

 

In der Therapie steht die Anwendung von Imaginationen, d.h. das therapeutisch begleitete Erleben von inneren Bildern und Szenen in einem entspannten Zustand, im Vordergrund. Imaginationen sind Schöpfungen des Unbewussten und zeigen einerseits  Ressourcen auf, tragen also zu einer Lösungsorientierung der Therapie bei, und andererseits können sie als „Bildersprache des Unbewussten“ helfen, Traumata und Konflikte zu bessern oder zu verarbeiten.